Internationale Chemie-Olympiade zum 1. und zum 2.

Alva Pollmer aus der 9b, jetzt 10b, nahm zum 1. Mal an der Internationalen Chemie-Olympiade teil. Sie hat hier einen eigenen Erfahrungsbericht über ihre Teilnahme verfasst:

„Schon seit einiger Zeit interessiere ich mich für Chemie, und zwar nicht nur im Unterricht, sondern auch darüber hinaus.  Als ich dann die Möglichkeit bekam, an der Internationalen Chemieolympiade im Jahr 2026 teilzunehmen, wusste ich sofort, dass ich das unbedingt versuchen möchte. Im Vorfeld habe ich bereits mehrere Informationsblätter und Aufgaben erhalten, durch die ich einen guten Eindruck davon bekommen habe, was mich bei der Teilnahme erwartet, wobei ich schnell gemerkt habe, dass es nicht nur spannend, sondern auch ziemlich herausfordernd und anstrengend werden kann.

Die Chemieolympiade ist in vier Auswahlrunden unterteilt, wobei die erste Runde Anfang des Jahres 2025 begann und sich über mehrere Monate zieht, in denen man theoretische Aufgaben zuhause bearbeitet, wobei man Hilfsmittel wie Bücher oder das Internet benutzen darf. Wer in dieser ersten Runde gut abschneidet, wird zur zweiten Runde eingeladen, die im Herbst stattfindet und in Form einer Klausur geschrieben wird, bei der man ohne Hilfsmittel arbeiten muss und sein Wissen direkt anwenden soll. Wenn man es auch dort weiter schafft, geht es im Frühjahr mit der dritten Runde weiter, bei der es sich um ein mehrtägiges Seminar handelt, das meist an einer Universität stattfindet und bei dem neben theoretischem Wissen auch praktische Fähigkeiten im Labor gefragt sind. In dieser Runde sind nur noch etwa sechzig Teilnehmende aus ganz Deutschland dabei, aus denen am Ende die besten fünfzehn ausgewählt werden, die dann in die vierte und letzte Runde kommen, die im Mai stattfindet und bei der sich schließlich entscheidet, wer Deutschland bei der internationalen Olympiade vertreten darf, die im Jahr 2026 stattfinden wird.

Ich bin sehr gespannt, wie weit ich es schaffen werde, und ich freue mich auf all die neuen Erfahrungen, auf das viele neue Wissen, das ich mitnehmen kann, und auf die Möglichkeit, mich selbst weiterzuentwickeln und vielleicht auch über meine bisherigen Grenzen hinauszuwachsen.“ (Von: Alva Pollmer)

Ihab Allow nimmt bereits zum 2. Mal teil und hat auch aktuell die 2. Runde erreicht. Wie schon beim letzten Mal musste Ihab in einer 3-stündigen Klausur Aufgaben – zum Teil aus Bereichen die gar nicht in der Schule unterrichtet werden – lösen.

Wir berichten über sein Abschneiden. Viel Glück.

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